Partnersuche im digitalen Zeitalter

Wenn eine Beziehung endet oder eine Ehe geschieden wird, dann suchen nicht selten die Partner nach einer neuen Liebe. Gar nicht so einfach in Zeiten, in denen vor allem das Freizeitvergnügen lange Zeit stark eingeschränkt war. Ein spontanes Kennenlernen war somit kaum möglich. Wenngleich sich die Bekanntschaften in den Supermärkten häuften. Denn das war in den letzten Monaten der einzige Ort, an dem man sich ohne Einschränkungen, bis auf den Mund-Nasenschutz treffen konnte. Die Wahrscheinlichkeit einen neuen Partner dort zu finden, ist jedoch verschwindend gering.

Zeitungsanzeigen waren einmal

Noch immer liest man in den regionalen Zeitungen Suchanzeigen. Doch schnell wird klar, dass dies nur noch von Menschen betrieben wird, die inzwischen schon älter als 60 Jahre sind. Die meisten setzen auf die sozialen Medien und Partnerportale. Diese gibt es in derart vielen Bereichen, sodass die Suche recht schnell und effektiv verläuft. Die Grundlage der digitalen Partnersuche ist ein aussagekräftiges Profil. Es ist wie eine Visitenkarte. Hier sollte man natürlich nicht übertreiben und keine Falschangaben machen. Nichts ist schließlich peinlicher, als bei einem ersten Treffen festzustellen, dass man doch keine 1,90 m groß und sportlich ist, sondern 1,70 m und ordentlich was auf den Rippen hat.

Allerdings sollte man natürlich nicht allzu viel von sich preisgeben. Ein wenig geheimnisvoll darf es schon sein. Das erhöht in gewisser Weise den Reiz und sorgt natürlich dafür, dass es mehr Interessenten gibt. Kommt es dann zu einem ersten Treffen, sind natürlich Kleidung und Parfum ausschlaggebend, ob man Eindruck schinden kann oder nicht.

Nichts erzwingen

Wer auf Teufel komm raus versucht einen neuen Partner zu finden, wird weniger Erfolg damit haben. Vor allem im Alter hat man ganz andere Ansichten und Vorstellungen von einer Partnerschaft, als in den unbekümmerten Jahren der Jugend. Da kam es doch vor allem auf das Äußere an. Später ist es viel wichtiger Gemeinsamkeiten zu haben und Interessen, die man miteinander teilt. Das ist es, was eine gut funktionierende Partnerschaft ausmacht. Sicherlich wird man sich nicht immer einig sein, aber grundlegend sollten die Interessen zumindest ansatzweise und in einigen Bereichen stimmen. Sonst hat man sich ganz schnell gar nichts mehr zu sagen und das ist dann meist der Anfang vom Ende.

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